Social Trading

etoroBei Social Trading handelt es sich um eine höchst interessante Methode der Geldanlage, die insbesondere in den letzten Jahren an Popularität gewinnen konnte. Das Social Trading ist dank der schnelleren Kursbewegungen mittlerweile viel beliebter als der traditionelle Handel mit Aktien. Aufgrund fehlender Erfahrungen scheuen sich aber viele Anleger in diesen dynamischen Markt einzusteigen und zu investieren. Dabei ist diese Form des Tradings überhaupt nicht kompliziert und ist in den meisten Fällen einsteigerfreundlicher als der klassische Aktienhandel, denn bei Social Trading kann man einfach die Trades der Top-Händler kopieren und somit ohne viel Aufwand und spezielles Wissen sein Geld anlegen.

Rasante Verbreitung des Social Tradings

Social Trading basiert auf einem modernen Konzept, bei dem Beziehungen zwischen Kunden und Unternehmen nicht mehr als eindimensional wahrgenommen werden, sondern immer öfter als interaktiver Austausch angesehen werden. Während es noch bis vor einigen Jahren als völlig selbstverständlich angesehen wurde, dass alle Fragen zur optimalen Finanzanlage mit einem Finanzberater eines Geldinstitutes geregelt wurde, stehen Dir heutzutage dank der Möglichkeiten des Internets zahlreiche Informationen zur Verfügung, die Dich bei einer bestmöglichen Geldanlage unterstützen können. Die Wissensbasis ist in letzter Zeit aber so stark angewachsen, dass diese für den Investor eine Herausforderung darstellt, um aus der Informationsfülle die passenden Strategien und Anlagetipps herauszufiltern. Genau an diesem Punkt orientiert sich modernes Social Trading, denn anstelle auf überbezahlte Berater und diverse Finanzinstitutionen zu setzen, steht bei Social Trading in erster Linie die Intelligenz der Anleger im Mittelpunkt.

Interessante Investitionsmöglichkeiten

Ein Grundgedanke beim Social Trading ist der, dass alle Investoren mit ihren persönlichen Strategien voneinander profitieren können. Dabei gibt es grundsätzlich zwei unterschiedliche Gruppen von Anlegern. Zum einen gibt es die erfahrenen Investoren, die teils auch professionell in dieser Branche tätig sind, zum anderen machen auch viele unerfahrene Trader beim Social Trading mit. Die Top-Trader werden in Fachkreisen oft als Signalgeber bezeichnet, während die unerfahrenen Neulingen als Follower genannt werden. Aktuellen Statistiken zufolge bilden Follower den Großteil der Trader, die im Internet auf den zahlreichen Plattformen auf der Suche nach passenden Strategien und Informationen sind, um vom Social Trading zu profitieren. Auf Social Trading Plattformen finden diese beiden Seiten aufeinander. Neben dieser Funktion sind Social Trading Plattformen vor allem aber auch Kommunikationskanäle, die Anleger nutzen können, um untereinander ihre Erfahrungen auszutauschen oder mit Top-Anlegern zu kommunizieren. Mittlerweile gibt es eine große Anzahl an Social Trading Anbietern, die viele spezifische Bereiche abdecken, von denen sowohl Anfänger als auch Top-Trader profitieren können.

Alternative zu traditionellen Investmentfonds

Um sich das Konzept des Social Tradings zu veranschaulichen, kann man sich am Beispiel von Fonds orientieren. Dabei wird in der Regel seitens eines Finanzinstituts ein Investment-Portfolio herausgegeben, an dem Du dich als Anleger beteiligen kannst, falls das Angebot an Investitionsmöglichkeiten deinen Vorstellungen entspricht. Traditionelle Anlegefonds werden aktiv durch einen oder mehrere Fondmanager verwaltet, die für diese Verwaltung eine entsprechende Gebühr verlangen. Eine Alternative zu traditionellen Investmentfonds stellt das Social Trading dar, das in den letzten Jahren vor allem auch in Deutschland an Popularität gewinnen konnte. Beim Social Trading übernehmen erfolgreiche Trader sozusagen die Rolle des traditionellen Fondmanagers, an denen sich die weniger erfahrenen Einsteiger orientieren können. Dank der steigenden Beliebtheit des Social Tradings gelten längst nicht nur mehr erfolgreiche Privatanleger als Signalgeber, sondern heutzutage bieten auch einige bekannte Wirtschaftszeitungen und Experten aus dem Finanzsektor eigene Fondportfolios an. Im direkten Vergleich zu klassischen Anlegefonds ist diese Form des passiven Investments für den Anleger wesentlich günstiger, da die meisten Gebühren entfallen.

Schnell und bequem

Um am Social Trading teilzunehmen, stehen Dir mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Diese hängen in erster Linie von dem Anbieter und Deinen persönlichen Anforderungen und Bedürfnissen ab. Die einfachste Vorgehensweise, um am Social Trading teilzunehmen, ist den Tipps und Aktivitäten des jeweiligen Signalgebers zu folgen und diese in Deinem eigenen Portfolio nachzuahmen. Obwohl diese Strategie die einfachste und bequemste Weise darstellt, um in die Welt des Social Tradings einzutauchen, hat sie jedoch einige Tücken, über die Du dir unbedingt im Klaren sein solltest. Zum einen wirst Du nicht immer in der Lage sein, die gleichen Aktien zu wählen wie Dein Signalgeber, denn in den meisten Fällen wird mit unterschiedlichen Budgets gehandelt, zum anderen wiederum kann es zu einer zeitlichen Verzögerung beim Kauf bzw. Verkauf kommen, so dass es vorkommen kann, dass sich Dein Portfolio und das Portfolio des Signalgebers unterschiedlich entwickeln. Auch wenn dieses Nachbildungsmuster-System in den Anfangsjahren des Social Tradings eine wichtige Rolle hatte, spielt diese Vorgehensweise in der heutigen Zeit eine eher untergeordnete Rolle.

Hohes Risiko und lukrative Möglichkeiten

Beim Social Trading gelten grundsätzlich die gleichen Regeln wie im Finanz- und Anlagesektor im Allgemeinen. Das bedeutet, dass hohe Verdienstmöglichkeiten ein dementsprechend hohes Risiko nach sich ziehen. Um Dein Geld zu investieren, kannst Du dich einer großen Anzahl an unterschiedlichen Social Trading Plattformen bedienen. Du solltest aber darauf achten, Dich auf einer bekannten Social Trading Plattform zu registrieren, die schon seit mehreren Jahren in diesem Segment äußerst erfolgreich aktiv ist. Du kannst grundsätzlich davon ausgehen, dass die bekannten und großen Social Trading Plattformen seriös sind. Im Bereich des Social Trading ist noch kein Fall von einer Abzocke eines Investors bekannt geworden. Allerdings liegen hier die Risiken auf einer ganz anderen Stelle. Das sich die Meisten Social Trading Anbieter eher als Plattformen verstehen, die mit dem investierten Geld nicht zu tun haben, da alle Investitionen bei depotführenden Geldinstituten eingezahlt und aufbewahrt werden. Einer der wichtigsten Grundsätze sollte daher immer lauten, dass Du dich mit den Risiken des Social Tradings vertraut machst und ein Handelsbudget auf Deine Ziele abstimmst, das Du auf keinem Fall überschreiten solltest.

Vorteile und Nachteile des Social Tradings im Überblick

Vorteile

– Gebührenfreie Registrierung; Bei den meisten Social Media Plattformen kannst Du dich kostenlos anmelden.
– Ein relativ einfaches Grundprinzip; Du kannst Investitionen betätigen, indem Du die Trades der Signalgeber (Top-Trader) nachmachst.
– Hohe Transparenz; Social Trading Plattformen versuchen eine bestmögliche Atmosphäre zu schaffen, indem sie Dir viele Daten und Informationen zur Verfügung stellen.
– Viele Social Media Plattformen bieten Musterdepots an, so dass Du zuerst deine Strategien austesten kann, bevor du echtes Geld anlegst.

Nachteile

– Risiko bei einer Pleite eines Social Media Anbieters; Je nach Anbieter besteht ein Emittentenrisiko. Wenn der Anbieter pleitegeht, besteht das Risiko, dass Du ein Teil oder sogar dein gesamtes Investment verliert.
– Irreführende Werbung; Die Werbung suggeriert oft, dass Du dich ganz einfach bei einer Social Trading Plattform anmelden kannst und bequem die Trades der Top-Trader kopieren kannst, um ganz viel Geld zu verdienen.
– Überwachung; In der Regel besteht bei den Anbietern kein angeschlossener Handel über die Börse, weswegen es keine Überwachung gibt wie z. B. bei Investmentfonds.

Fazit

Social Trading wird schon bald als fester Bestandteil innerhalb der Finanzwelt etablieren und sich mit hohem Tempo weiter ausbreiten. Dieses Konzept hat jedoch einige Einschränkungen, die es nicht unbedingt Massentauglich machen. So muss der Anleger über eine gewisse Vorbildung verfügen, um Handelsstrategien effizient beurteilen zu können und nicht lediglich nach der bloßen Zahl der Rendite zu handeln. Interessant ist die Idee des Social Tradings insbesondere für Anleger, die sich von den üblichen Angeboten nicht angezogen fühlen. Hier haben diese die Möglichkeit einzelne Top-Anleger zu folgen und die gleichen Investitionen zu betätigen. Von dieser Strategie solltest Du aber keine hohen Gewinne erwarten, denn auch beim Social Trading gelten die grundsätzlichen Prinzipien des Finanzmarktes.